Es darf keine Tabus geben

03.01.2026

Die kritische finanzielle Situation der Stadt Hofheim hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Wir haben mit unseren mehrheitlich beschlossenen Anträgen für eine Liquiditätsplanung 2026 und einer erneuten Prüfung bereits beschlossener Investitionen erste Maßnahmen für ein verbessertes Kostencontrolling und eine Priorisierung von Zukunftsthemen eingeleitet. Das enorme Ausmaß der finanziellen Schieflage der Stadt war so für uns jedoch nicht absehbar. Einer Erhöhung der Grundsteuer auf das mehr als Dreifache werden wir nicht zustimmen. Ein wichtiger Stellhebel ist nunmehr der Ausweis des Gewerbegebietes Wallau III Ost. Der Verkauf von Liegenschaften, zum Beispiel des Hofes Ehry, ist zu prüfen. Zudem gilt es, die interkommunale Zusammenarbeit im Kreis zu stärken, um Kosten zu senken. Die Digitalisierung ist voranzutreiben, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt zu entlasten. Bei den anstehenden Haushaltsberatungen darf es keine Tabus geben, denn nur gemeinsam mit allen Fraktionen können wir die finanzielle Zukunft der Stadt sichern.